Motopädie ist ein Spiel der Sinne

Sie setzt an den Fähigkeiten und Stärken eines jeden an und nicht an seinen Defiziten, so erlebt man die Behandlung nicht als Therapie.

Motopädie ist sinnvoll um ...

  • sich sicher zu fühlen und das Gleichgewicht zu finden

  • den Stift zum Malen entsprechend führen zu können

  • die Auge-Hand-Koordination zu schulen

  • Regeln akzeptieren zu können und soziale Kontakte zuzulassen

  • Ruhe zu finden

  • die Muskelspannung aufbauen zu können

  • Angst zu überwinden und das Selbstwertgefühl zu stärken

  • sich im Körper und im Raum besser orientieren zu können

  • Reize und Signale aus der Umwelt wahrzunehmen und entsprechend zu interpretieren

Eine motopädische/mototherapeutische Behandlung

ist dann bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angezeigt, wenn sie in ihrer Wahrnehmung, Bewegung sowie im Verhalten auffällig sind und somit im sozialen Leben und Erleben Beeinträchtigungen erfahren.

Die Kinder lernen sich selbst und ihren Körper wahrzunehmen, mit allen Möglichkeiten und Grenzen.

Durch positives Erleben der eigenen Fähigkeiten und in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien und der Umwelt werden Handlungsfähigkeiten erweitert.

Durch Bewegung lernen Kinder mit allen Sinnen begreifen, sich zu konzentrieren und sich auszuruhen. Bewegungsanreize tragen zur Entwicklung der Fähigkeiten eines jeden bei und helfen Ängste abzubauen.
Motopädie hilft Grenzen auszutesten und Selbstvertrauen zu entwickeln.

Präventiv kann die Motopädie
über erlebnisorientierte Körper- und Bewegungserfahrungen eine umfassende und ganzheitliche Entwicklungsförderung leisten.